Arnsberg-Oeventrop, 19. April 2026
Bei durchwachsenem Frühlingswetter traten die Langstreckenläufer des LC Rapid Dortmund bei den FLVW Langstreckenmeisterschaften auf dem Sportplatz „In den Oeren“ in Arnsberg-Oeventrop an. Insbesondere der 10.000-m-Lauf, der um 14:45 Uhr gestartet wurde, wurde durch einen Regenschauer mit kräftigen Windböen erschwert – schwierige Bedingungen, unter denen dennoch beachtliche Leistungen erzielt wurden.
Gleich zwei Rapidos sorgten für die sportlichen Highlights des Tages: Felix Neukirchen (Jg. 1997) holte in der offenen Männerwertung über 10.000 Meter den Westfalenmeistertitel in 37:08,19 Minuten – eine starke Saisonbestleistung. Ebenso glänzte Maurice Eisfeld (Jg. 1970), der die M55-Wertung in 35:44,65 Minuten gewann und dabei eine persönliche Bestleistung aufstellte. Beide Leistungen verdienen gleichermaßen Anerkennung und zeigen die Stärke des Vereins über alle Altersklassen hinweg.
Bemerkenswert war auch der Auftritt von Lorenz Rix (M30): Obwohl er nur wenige Tage zuvor einen Marathon in den Beinen hatte, lief er die 10.000 Meter in starken 32:55,06 Minuten – die schnellste Zeit aller Rapid-Starter an diesem Tag – Unter normalen Umständen wäre hier sogar noch mehr drin gewesen.
Weniger gut lief es für Nils Scheffer (M30), der aufgrund von Problemen mit der Achillessehne den Wettkampf abbrechen musste. In der M35-Wertung belegte Ulrich Hendan (Jg. 1987) in 39:18,52 Minuten den zweiten Platz seiner Altersklasse, zeigte sich mit seiner Zeit aber nicht vollauf zufrieden.
Bei der männlichen Jugend U20 über 5.000 Meter belegte Vlad Lenchenko (Jg. 2007) in 17:23,44 Minuten den dritten Platz – eine Saisonbestleistung, mit der er nach eigener Aussage aber noch nicht ganz zufrieden ist.
Noch offen ist das Ergebnis von Jürgen Mazurek (M70): Er kam ins Ziel, doch aufgrund eines Ausfalls des Zeitmesssystems steht seine Zeit zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Wir werden das Ergebnis nachreichen, sobald es geklärt ist.
Insgesamt präsentierte sich der LC Rapid Dortmund bei diesen Westfalenmeisterschaften als starke Mannschaft – mit zwei Titeln, mehreren Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen, die Lust auf mehr machen.



